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Magistrat der Stadt Lampertheim
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In Lampertheim hat sich im Januar 2007 ein neues Netzwerk: „Null Toleranz bei Gewalt“ gegründet. Zielsetzung des Netzwerks ist es, Lampertheim zu einer Stadt zu machen, in der für Gewalt kein Platz mehr ist. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, deren Angebote sich an Jugendliche in Lampertheim richten, ist es gelungen unter Federführung der Stadtverwaltung dieses Netzwerk gegen Gewalt fest ins Gemeinwesen zu installieren.
Akteure:

„Aufruf gegen Gewalt in Lampertheim“
Die Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt gewinnt in unserer Gesellschaft eine immer größere Bedeutung. Auch im Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität zeigen die Statistiken eine steigende Tendenz auf. So berichten die Medien immer häufiger über tätliche Übergriffe auf Schulhöfen oder anderen öffentlichen Plätzen. Diese Besorgnis erregenden Entwicklungen werden auch in Lampertheim registriert. Dem wollen wir künftig energisch Einhalt gebieten.
In unserer Stadt haben sich mehrere Institutionen zu einem Netzwerk "Null Toleranz bei Gewalt" zusammengeschlossen. Begründer sind die Schulen des Schulzentrums West, die Stadtjugendpflege, die Stabsstelle Kinder und Senioren und der Fachdienst Sicherheit und Ordnung der Stadt Lampertheim, die örtlichen Polizei, die Jugendgerichtshilfe des Kreises Bergstraße und der Migrationsdienst des Diakonischen Werkes.
Künftig soll systematisch gegen Jugendliche vorgegangen werden, die durch ihre Gewaltbereitschaft gegen Personen und Sachen auffallen. Von Bedeutung ist hierbei, dass nicht nur die zur Verfügung stehenden Strafmaßnahmen ausgeschöpft werden, sondern dass auch jugendgemäße Hilfe und Beratung angeboten wird.
Das Netzwerk kann die gesteckten Ziele nicht alleine erreichen. Dies gelingt nur, wenn sich möglichst viele für ein friedliches Gemeinwesen einsetzten. Es sind daher alle Mitbürgerinnen und Mitbürger jeglichen Alters aufgerufen, Lampertheim zu einer Stadt zu machen, in der für Gewalt kein Platz mehr ist. Nur so können Schulen, Spielplätze und andere öffentliche Einrichtungen sicherer werden. Wir fordern daher dazu auf, sich aktiv hinter das Motto zu stellen:
„Für ein friedliches Zusammenleben – Null Toleranz bei Gewalt!“
Ziele in Stichpunkten:
- Wir nehmen Aktivitäten der gewaltbereiten Jugendlichen nicht mehr hin.
- Wir schützen Opfer und schwächere, friedliche Jugendliche, besonders auf Schulhöfen, Kinderspielplätzen und weiteren öffentlichen Plätzen.
- Wir erzielen Abschreckung durch konsequentes Handeln gegenüber Straftätern.
- Wir geben sinnvolle pädagogische Angebote für Opfer und Täter, z.B. jugendgerechte Angebote:
1. Wie man sich gegen Gewalt sinnvoll wehren kann.
2. Wie gewaltbereites Handeln wieder „verlernt“ werden kann.
-Wir stellen zusätzliche päd. Ansprechpartner bei Gewaltdelikten zur Verfügung (Kinder- und Jugendanwalt Stadtjugendpflege Lampertheim).
-Wir organisieren konsequentes und zeitnahes Handeln von Prävention und Repression.
- Wir bringen unsere Positionen und Aktionen in die Öffentlichkeit, um gegen Gewalt „Flagge zu zeigen“ (z.B. Aufruf an alle, jugendgemäße Wettbewerbe usw.). Damit bieten und bitten wir um aktive Beteiligung bei unseren Bürgerinnen und Bürgern jeglichen Alters.
- Wir machen gewaltbereiten Jugendlichen klar, dass sie überall (Schule, öffentlicher Raum) unter Beobachtung stehen und wir Gewalt in unserer Stadt nicht akzeptieren.
Unterschriften – Aktion:
Als PDF-Datei können Sie die Vorlage der Unterschriften – Aktionen sowie das Anschreiben des Bürgermeisters Herrn Erich Maier selbst ausdrucken und Unterschriften für das Netzwerk: „Null Toleranz bei Gewalt“ in Lampertheim sammeln.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie unseren Aufruf. Mit möglichst vielen Unter- schriften, können wir gemeinsam noch deutlicher zeigen, dass Gewalt in unserer Stadt Lampertheim „Null Toleranz“ hat.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
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